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jay gard - HAMMERTIME

Ausstellung 5. April– 13. März 2008
Vernissage 4. April 2008 um 20.00 Uhr

Jay gard (Johannes Gärtner) studierte von 2004 bis 2006 Grafik bei Prof. Thomas Rug an der Burg Giebichenstein Hochschule für Kunst und Design Halle. 2007 arbeitete er in der Werkstatt des New Yorker Künstlers Tom Sachs am „Space Program“ mit. Die künstlerische Methode des Tom Sachs, die von ihm so benannte Bricolage (franz. Bastelei) findet sich auch in den jüngeren Werken von jay gard wieder. Während bei Tom Sachs die komplette Szenerie der ersten Mondlandung nachgebaut und nachgestellt wird, findet man bei jay gard lediglich die Utensilien wieder, die möglicherweise zum Bau solcher Landschaften notwendig sind. Martialische Motorsägen, High-Voltage-Schaltkästen oder Audio-Mischpulte erregen das Interesse des jungen Künstlers und entwickeln in raumfüllenden Installationen ein eigentümliches Eigenleben. Diese Werkzeuge des DoItYourself-Handwerkers werden vielfach skaliert zu mächtigen Reliquien des modernen Lebens. Das Material, Pappe, schrumpft dagegen deren Bedeutung wieder auf Comicniveau herab. In dieser Ambivalenz scheint sich der hoffnungsvolle, nach Taten dürstende Hallenser Künstler äußerst wohl zu fühlen. Die ufo-Galerie hofft, dieses junge Talent auf seinem Weg "to the moon" ein klein wenig anstoßen zu können. Houston, we have no Problem!

Die „jay gard and friends - special bonus photo show" erweitert die Ausstellung mit Fotografien von Künstlern aus dem Umfeld von jay gard.
Sarah Lachance (nyc)
Kerry Hassler (nyc)
The Bob Rosses Group (berlin)